DIENSTAG, 20. FEBRUAR • 19:30 UHR
DAS THEMA: die Identitäre Bewegung

Die radikale Rechte jenseits der NPD hat sich in den letzten Jahren  neu aufgestellt. Angestrebt wird eine Modernisierung des rechten Lagers ─ weg von der Orientierung am Nationalsozialismus hin  zu  einem  zeitgemäßeren  völkischen  Nationalismus.  Gemeinsames  Feindbild  und Kampagnenthema sind Zuwanderer, die Deutschland und Europa gefährden würden; überwunden werden sollen jedoch auch Liberalismus, Universalismus und Gleichheitsprinzip. Dabei nutzen die „Neuen Rechten“ linke Aktionsformen, machen mit dem geschickten Einsatz von sozialen Medien, provokanten  und spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam. 
Mit Christoph Schulze und Vera Henßler reden wir über die Entwicklung der „Neuen Rechten“, mit einem besonderen Fokus auf die „Identitäre Bewegung“ und das Land Brandenburg. Wer sind die Akteure? Wie sind sie vernetzt und wofür stehen sie? Was sind ihre Strategien und Ziele und wie kann man ihnen entgegentreten?

Christoph  Schulze,  hat  Publizistik-  und  Kommunikationswissenschaft,  Politikwissenschaft  und Soziologie an der FU Berlin studiert. Seit 2016 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am MMZ in Potsdam.  Sein  Buch  „Etikettenschwindel  –  Die  Autonomen  Nationalisten  zwischen  Pop  und Antimoderne“ ist dieses Jahr erschienen.

Vera Henßler, ist Mitarbeiterin im Berliner Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (Apabiz), das seit 1991 über die extreme Rechte informiert.

In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung.